Krebs und Thymoquinon


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Antikrebspotenzial von Thymoquinon aus Nigella sativa L.: Eine In-silico- und Zytotoxizitätsstudie


Das Nahrungsergänzungsmittel Nigella sativa, besser bekannt als Schwarzkümmel, wird in Asien und im Nahen Osten sowohl als Gewürz als auch als Heilpflanze genutzt. Thymoquinon, dessen mögliche krebshemmende Eigenschaften bei relativ geringer Giftigkeit untersucht werden, ist ein besonders effektiver Bestandteil. Thymoquinon könnte daher eine ergänzende Rolle in der Leukämiebehandlung spielen. Diese Labor- und Computerstudie (in vitro und in silico) befasste sich mit der Isolierung von Thymoquinon aus verschiedenen Proben von Schwarzkümmelsamen und testete dessen Wirkung auf menschliche Leukämiezellen (K562-Zellen). Untersucht wurden dabei die Wachstumshemmung im Zellversuch sowie die Bindung an wesentliche Krebs-Signalwege im Computer-Modell. Den Autoren zufolge wurde deutlich, dass Thymoquinon das Wachstum und Überleben der Leukämiezellen hemmt, wobei die Wirkung mit steigender Dosierung und längerer Einwirkzeit zunimmt. Außerdem war es möglich, in den Computermodellen mehrere wesentliche Signalwege zu blockieren, die für die Verbreitung und das Wachstum von Krebszellen entscheidend sind. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass Thymoquinon ein potenzieller natürlicher Leukämie-Wirkstoff sein könnte, dessen Wirksamkeit jedoch in weiteren Vorversuchen und klinischen Studien bestätigt werden muss. [1]





[1] Ravi Y, Vethamoni PI, Saxena SN, Kaviyapriya M, Santhanakrishnan VP, Raveendran M, Ashoka NN, Choudhary S, Verma AK, Harisha CB, Dhamotharan P, Bhardwaj V
Antikrebspotenzial von Thymoquinon aus Nigella sativa L.: Eine In-silico- und Zytotoxizitätsstudie
PloS one. 2025 Jun;20(6):e0323804. doi: 10.1371/journal.pone.0323804