Beeinträchtigte DNA-Schadensantwort, Genominstabilität und Tumorentstehung bei SIRT1-mutierten Mäusen
Das körpereigene Molekül SIRT1 ist an wichtigen Prozessen im Körper beteiligt, wie der Regulation des Erbguts, der Reparatur von Zellschäden und dem Schutz vor schädlichen Veränderungen in Zellen. Es wird zudem mit Prozessen in Verbindung gebracht, die die Lebensdauer beeinflussen, und spielt eine Rolle bei der Entstehung von Krebs. Daher könnte SIRT1 eine wichtige Funktion beim Schutz vor Tumoren haben. In dieser experimentellen Studie wurde das SIRT1-Gen in Mäusen gezielt verändert, um zu untersuchen, wie sich ein Mangel oder eine Aktivierung von SIRT1 auf Zellfunktionen, die DNA-Reparatur und die Entstehung von Tumoren auswirkt. Laut den Autoren zeigte sich, dass ein Mangel an SIRT1 zu einer gestörten DNA-Reparatur und einer erhöhten Tumorbildung führte, während eine Aktivierung von SIRT1 durch Resveratrol die Entstehung von Tumoren verringerte. Aus den Studien-Ergebnissen schlussfolgerten die Autoren, dass SIRT1 eine schützende Rolle spielt, indem es die Stabilität des Erbguts unterstützt und so zur Verringerung des Krebsrisikos beitragen kann. [1]