Krebs und Resveratrol


Krebs » Resveratrol » studien »

Bitte warten.....

Resveratrol hemmt die Proliferation und induziert Autophagie durch Blockierung der SREBP1-Expression in oralen Krebszellen.


Resveratrol ist ein natürlicher Stoff, der in Trauben, Rotwein und Erdnüssen vorkommt. Er ist bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften und wird untersucht, weil er möglicherweise gegen verschiedene Krebsarten, einschließlich Mundkrebs, helfen könnte. Mundkrebs ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der Zellen unkontrolliert wachsen. Resveratrol scheint speziell den Fettstoffwechsel in diesen Krebszellen zu beeinflussen und könnte dadurch das Wachstum der Tumorzellen hemmen. In dieser Studie wurden die Auswirkungen von Resveratrol auf Mundkrebszellen im Labor und an Mäusen untersucht. Dabei wurde überprüft, wie Resveratrol das Zellwachstum, den Fettstoffwechsel und die Autophagie (eine Art „Reinigungsprozess“ der Zellen) beeinflusst. Die Autoren fanden heraus, dass Resveratrol das Zellwachstum in Krebszellen stark hemmt und gezielt deren Abbau durch Autophagie fördert, während normale Zellen nicht geschädigt wurden. Dieser Effekt wurde durch die Blockierung eines Gens ausgelöst, das den Fettstoffwechsel und das Überleben der Krebszellen steuert. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass Resveratrol durch die Hemmung des Fettstoffwechsels eine neue Möglichkeit zur Behandlung von Mundkrebs darstellen könnte, insbesondere da es gezielt Krebszellen angreift, ohne normale Zellen zu schädigen. [1]





[1] Fukuda M, Ogasawara Y, Hayashi H, Inoue K, Sakashita H
Resveratrol hemmt die Proliferation und induziert Autophagie durch Blockierung der SREBP1-Expression in oralen Krebszellen.
Molecules (Basel, Switzerland). 2022 Nov;27(23):. doi: 10.3390/molecules27238250