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Vitamin D und Brustkrebs

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Vitamin D und Brusttumor

Vitamin D hat weitreichende Wirkungen. Nach wie vor gibt es die weitverbreitete Annahme, dass Vitamin D ein reines “Knochenvitamin” sei. Dies ist aber weit gefehlt.
Vitamin D wird erst durch UV-Strahlung in der Haut zur bioaktiven Form umgewandelt. Bioaktives Vitamin D, welches dann noch im Körper in das aktive Vitamin D Hormon umgewandelt wird, dockt dann um seine Wirkung zu entfalten, am Vitamin D Rezeptor VDR an.

Patientinnen mit einem Carcinom der Brustdrüse haben in der Regel zu wenig aktives Vitamin D im Blut. Zudem konnte man einen Korrelation zwischen der Aggressivität des Tumors und einem geringen Vitamin D Spiegel ermitteln, das heißt umso weniger Vitamin D vorhanden ist umso aggressiver ist der Tumor. Es konnte auch gezeigt werden, dass die Prognose für Patientinnen mit geringem Vitamin D3 Status verschlechtert ist. [1]
Darüberhinaus ist die “Expression” des Vitamin D Rezeptors in den Tumorzellen verringert, das heißt es bestehen weniger Vitamin D Rezeptoren an der Brusttumorzelle. Das ohnehin schon wenige Vitamin D, kann dann noch schlechter wirken.
Das in der Haut gebildetene Vitamin D3 wird in der Leber zum Prähormon 25(OH)D Calcifediol umgewandelt um dann in der Niere vollends, zum Calcitriol (1,25-(OH)2D3) dem aktiven Hormon umgewandelt wird.
Umso niedriger die Calcifediol-Spiegel im Blutserum sind, um so höher ist die Konzentration eines Tumorprogressionsfaktors bei Brustkrebs-Patientinnen (ID1), also eines Blutserumwertes der Auskunft über das Fortschreiten des Tumors gibt. [1]

Wichtig wäre die Bevölkerung über diesen Sachverhalt intensiv aufzuklären. Eine Vitamin D Einnahme bei bereits bestehender Erkrankung ist in jedem Fall sinnvoll, aber es könnte viel Leid verhindert werden, würde eine ausreichende Substitution mit Vitamin D erfolgen.
Vielfältige Aussagen, dass eine abwechslungsreiche Ernährung ausreichen würden, gehen gerade beim Vitamin D oft ins Leere.

Auch sollte man untersuchen ob Substanzen, die den VDR (Vitamin D Rezeptor) positiv beeinflussen können, sinnvoll sind.
Hierzu gehören unter anderem Substanzen wie Resveratrol und Curcumin.

Literatur:
[1] Autoren: D Feldman: Department of Medicine, Stanford School of Medicine, Stanford University, CA 94305, United States; Stanford Cancer Institute, Stanford University, CA 94305, United States
Medizinischen Zeitschrift: The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology
Datum der Veröffentlichung: 11.07.2017





Dieser Beitrag unter abgelegt am 06 January 2019 von 


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