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A Senescence-Centric View of Aging: Implications for Longevity and Disease


Das Konzept der Zellalterung beschreibt einen Zustand, in dem Zellen aufhören, sich zu teilen, und entzündungsfördernde Stoffe freisetzen. Diese "gealterten" Zellen könnten dazu beitragen, dass sich unser Körper mit dem Alter langsamer regeneriert. Außerdem wird angenommen, dass sie bei vielen altersbedingten Krankheiten eine Rolle spielen, wie z. B. bei chronischen Entzündungen oder Gewebeschäden. Die Studie gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu Zellalterung. Dabei wurden die Mechanismen untersucht, durch die diese Zellen den Alterungsprozess und altersbedingte Krankheiten beeinflussen. Außerdem wurden Ansätze betrachtet, wie man diese Mechanismen für die Behandlung von Krankheiten nutzen könnte. Die Ergebnisse zeigen, dass das gezielte Entfernen dieser gealterten Zellen oder das Blockieren ihrer schädlichen Wirkungen die Alterung bremsen und Krankheiten lindern könnte. Allerdings gibt es noch Herausforderungen bei der Übertragung solcher Therapien in die medizinische Praxis. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass der Umgang mit gealterten Zellen ein vielversprechender Ansatz sein könnte, um altersbedingte Gesundheitsprobleme zu behandeln. Zukünftige Studien sind notwendig, um diese Therapien sicher und effektiv für den Einsatz beim Menschen zu machen. [1]





[1] Borghesan M, Hoogaars WMH, Varela-Eirin M, Talma N, Demaria M
A Senescence-Centric View of Aging: Implications for Longevity and Disease
Trends in cell biology. ;30(10):777-791. doi: 10.1016/j.tcb.2020.07.002