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Autophagie: zelluläre und molekulare Mechanismen


Autophagie ist ein natürlicher Prozess im Körper, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Dieser Mechanismus hilft, die Zellen gesund zu halten, und schützt vor Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Herzkrankheiten und Diabetes. Wenn Autophagie gestört ist, können diese Krankheiten entstehen oder sich verschlimmern. Diese Übersichtsarbeit fasst aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, die zeigen, wie Autophagie auf molekularer Ebene funktioniert und welche Rolle sie bei verschiedenen Krankheiten spielt. Die Ergebnisse zeigen, dass Autophagie ein doppeltes Gesicht hat: Sie kann Zellen schützen, indem sie schädliche Bestandteile beseitigt, aber in bestimmten Situationen auch das Überleben von Tumorzellen fördern. In Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson ist Autophagie jedoch eindeutig hilfreich, da sie schädliche Ablagerungen in den Zellen entfernt. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass Autophagie ein entscheidender Mechanismus zur Verhinderung und Kontrolle vieler Krankheiten ist. [1]





[1] Glick D, Barth S, Macleod KF
Autophagie: zelluläre und molekulare Mechanismen
The Journal of pathology. 2010 Apr;221(1):3-12. doi: 10.1002/path.2697