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Mitochondriale Medizin und Kardiologie

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Mitochondrien in der Kardiologie. Mannheimer Kongress aus Sicht der Naturheilkunde

Mitochondrium, ein Thema moderner Forschung des Herz und Kreislauf Systems, insbesondere der Herzinsuffizienz.

Viele Vorträge des Herz-Kongresses waren von neuen medizinischen Erkenntnissen vor allem im Bereich der Technik geprägt. Die Forschung in diesem Bereich weiß man vor allem dann zu schätzen, wenn man bereits schwer am Herz erkrankt ist. Hauptthema war die Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Hier liefert die moderne Medizin und Pharmakologie noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Zur naturheilkundlichen Behandlung der Herzinsuffizienz, gibt es wissenschaftlich basierte Therapieansätze. Stoffe wie Coenzym Q10, Acetyl-L-Carnitin und desweiteren Antioxidantien wie OPC, Curcuma, Resveratrol für eine Verbesserung der Atmungskette der Mitochondrien, werden auch bei Herzinsuffizienz eingesetzt.

Mitochondria und Herzfunktion

Neben dem bekannten Stellenwert des

  • Lipidstoffwechsels (1) des
  • Selenspiegels im Blut bei Herzinsuffizienz (2) und des
  • Homocystein und Folsäure Spiegels

für Herzgesundheit und Prävention vor Herzinfarkt Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und auch der Herzschwäche (Herzinsuffizienz), gab es Vorträge zum Thema Mitochondrien und Herzfunktion.

Mitochondrien, Stickstoff und Nobelpreis

Für die Entdeckung von Stickstoffmonoxid (NO) als Blutgefäß-entspannende Substanz, wurde ein Nobelpreis vergeben. Die Aminosäure L-Arginin ist ein so genannter NO-Donator (NO-Lieferant). In der auf dem Kongress vorgestellten Studie wird die ausreichende NO Versorgung des Herzens als wichtig zur Verhinderung des weiteren Fortschreitens der Herzschwäche angesehen. Vorgestellt wurde ein synthethisches NO-Präparat “Pentaerythrityl Tetranitrate (PETN)”. PETN verminderte die ROS-(Reaktive Sauerstoff Spezies, Radikale) Bildung in den Mitochondrien und verlangsamte das Fortschreiten der Abnahme der Herzkraft. PETN könnte somit eine Behandlungsstrategie für Patienten mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) bedeuten. Aus naturheilkundlicher Sicht, darf betont werden, dass das antioxidative Netzwerk der Mitochondrien durch die Stoffe L-Glutathion, Selen, Zink und Cordyceps sinensis positiv beeinflusst werden kann.

http://www.abstractserver.de/dgk2011/ft/abstracts/V1083.htm

 

Calciumstoffwechsel der Mitochondrien im Herz.

Der Calciumstoffwechsel in den kardialen Mitochondrien steuert die mitochondriale Energieproduktion und reguliert die ROS Produktion (Radikalbildung). Es wurden verschiedene Transportwege des Calciums in die Mitochondrien erforscht. Ein Therapieansatz konnte noch nicht vorgestellt werden. Möglicherweise könnten auch hier natürliche Substanzen einen Einfluss nehmen.

http://www.abstractserver.de/dgk2011/ft/abstracts/V1084.htm

 

Kaliumkanäle der Mitochondrien und Durchblutung des Herzens.

Die Autoren identifizierten einen Kanal für Kalium im Mitochondrium des menschlichen Herzens. Diese Kaliumkanäle der Mitochondrien haben Einfluss auf die Zellfunktion und das Zellüberleben. Eine Fehlfunktion kann eine Durchblutungsstörung anzeigen.

http://www.abstractserver.de/dgk2011/ft/abstracts/V1085.htm

Körperliche Bewegung hat Einfluss auf Mitochondrien von Skelettmuskulatur, aber nicht auf die des linken Herzventrikels (linke große Herzkammer).

Die Autoren haben Hinweise, dass sich körperliche Aktivität nicht im gleichen Maße auf die cardialen Mitochondrien auswirkt, wie auf die Mitochondrien des Herzens. Hier wäre zu diskutieren, ob diese geringere Adaption durch Vitalstoffe verbessert werden könnte.

http://www.abstractserver.de/dgk2011/ft/abstracts/V1087.htm

 

Alle Kurz-Zusammenfassungen des Kongresses zum Thema Mitochondrien finden Sie unter folgendem Link.

http://ft2011.dgk.org/programm/s147.html

(1) Stellenwert der pflanzlichen Sterole in der Lipidtherapie – Pro: Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Sterolen ist sinnvoll. W. März (Eppelheim). 15:45 Diskussion. 15:50 V145 -Kontra: Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Sterolen ist nicht sinnvoll. U. Laufs (Homburg/Saar)

(2) Low Selenium and inflammatory status in patients with heart failure with and without cachexia. A. Sandek, K. Renko, R. Sabat, T. Kung, M. Valentova, M. Stoedter, N. Scherbakov, L. Cramer, G. Turhan, N. Ebner, M. Rauchhaus, S. von Haehling, S. D. Anker, L. Schombur





Dieser Beitrag unter abgelegt am 23 April 2019 von  Alexander Michalzik


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