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Vitamin K2 - MK-7

MK 7 – Menaquinon-7 im Einsatz gegen Arterienverkalkung und Knochenaufbau

MK7 – auch Vitamin K2 genannt – hat bekanntlich Aufgaben in der Blutgerinnung. Die empfohlene tägliche Einnahmemenge (RDA – Recommended Daily Allowance) bezieht sich vor allem auf diese Funktion von Vitamin K.
Es gibt aber auch Wirkungen von Vitamin K, die nicht in der Leber stattfinden. Vitamin K ist notwendig, damit das Peptidhormon Osteocalcin Calcium im Knochen binden kann. Die Synthese von Osteocalcin benötigt Vitamin D. Osteocalcin hat möglicherweise auch blutzuckersenkende (Anregung der Insulinsekretion) und fettabbauende Wirkungen (Lipolyse). Auch kann es im Tierversuch die Fruchtbarkeit verbessern. Es ist an der Expression von Genen beteiligt, die die Testosteronsynthese fördern.
Es gibt verschiedene Vitamin K Formen. Phyloquinone wird vor allem für die Blutgerinnungsfaktoren-Bildung in der Leber benötigt. Menaquinon hat wohl eine größere Affinität zu den Wirkungen im Knochen und in den Blutgefäßen.
Menaquinon ist am Stoffwechsel von Matrix-Gla-Protein (MGP) beteiligt. Vitamin K ist notwendig, um MGP zu “carboxylieren”. MGP ist ein Antiverkalkungsmittel, welches vor allem von der glatten Muskulatur der Blutgefäße ausgeschüttet wird. MGP – gegen Arterienverkalkung
Die angegebenen RDA Werte für Vitamin K könnten also zu niedrig sein, und die nicht ausreichende Bildung von MGP könnte ein Risikofaktor für Arteriosklerose sein. MK7 und Arteriosklerose. Auch wäre MK7 eine bessere Vitamin K Form für die Synthese von MGP.





Dieser Beitrag unter abgelegt am 29 December 2018 von 


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