Muskelschwund und Sulforaphane


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Sulforaphan verhindert Dexamethason-induzierte Muskelatrophie durch Regulierung der Akt/Foxo1-Achse in C2C12-Myotuben.


Das aus Kreuzblütlern wie Brokkoli gewonnene Nahrungsergänzungsmittel Sulforaphan (SFN) soll die Muskeln schützen. Insbesondere wird untersucht, ob es den Muskelabbau verhindern kann, der bei Krankheiten, Verletzungen, Krebs oder auch im Alter auftritt. Diese Laboruntersuchung (in vitro) beschäftigte sich mit der Wirkung von SFN auf Muskelzellen (C2C12-Myotuben), die mit dem Präparat Dexamethason behandelt wurden, das bekanntlich bei prolongierter Anwendung zu einem Muskelschwund führt. Die Forscher untersuchten dabei verschiedene Marker für den Aufbau und Abbau von Muskulatur sowie die Dimensionen der Muskelzellen. Die Autoren fanden heraus, dass Sulforaphan den durch Dexamethason bedingten Anstieg von Abbau-Proteinen deutlich reduzierte und gleichzeitig Muskelaufbau-Proteine förderte, wodurch der Abbau verlangsamt wurde. Darüber hinaus optimierte SFN die Produktion von Eiweißen in den Zellen und sorgte für eine Vergrößerung der Muskelfasern. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass Sulforaphan Muskelschwund vorbeugen könnte, indem es den Abbau von Muskelmasse hemmt und deren Aufbau fördert. Damit könnte es einen vielversprechenden Ansatz zur Prävention von Muskelatrophie darstellen. [1]





[1] Son YH, Jang EJ, Kim YW, Lee JH
Sulforaphan verhindert Dexamethason-induzierte Muskelatrophie durch Regulierung der Akt/Foxo1-Achse in C2C12-Myotuben.
Biomedicine & pharmacotherapy = Biomedecine & pharmacotherapie. 2017 Sep;95(1):1486-1492. doi: 10.1016/j.biopha.2017.09.002