Die Einnahme von Krillöl erhöht die Plasmakonzentrationen von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei übergewichtigen und adipösen Männern und Frauen.
Antarktischer Krill, auch bekannt als Euphausia superba, ist eine Meereskruste, die reich an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) ist. Die Autoren der Studie haben untersucht, ob die Einnahme von Krillöl die Konzentrationen von EPA und DHA im Blut erhöht, ohne dabei die Sicherheit oder Verträglichkeit zu beeinträchtigen. Hierfür erhielten übergewichtige und fettleibige Männer und Frauen entweder Krillöl, Menhadenöl oder Kontrollöl für vier Wochen. Die Gruppen, die Krillöl oder Menhadenöl einnahmen, zeigten höhere Konzentrationen von EPA und DHA im Blut im Vergleich zur Kontrollgruppe. Der Blutdruck sank leicht in der Menhadenöl-Gruppe, während keine signifikanten Unterschiede in den anderen Gruppen festgestellt wurden. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Supplementierung mit Krillöl über einen Zeitraum von vier Wochen die Konzentrationen von EPA und DHA im Blut erhöhte und gut vertragen wurde, ohne erkennbare Nebenwirkungen. [1]